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Gewaltprävention

durch Karatedo - Kihaku

Einleitung Rückblick

Die Medien sind voll davon: Schlägereien, Erpressung, Diebstahl, bis hin zum Amoklauf mit mehreren Toten, aktuell am 11.03.09 in Winnenden: 15 Menschen sterben. All dies sind Berichte, welche auch zunehmend von Kindern und Jugendlichen handeln, die anderen Leuten gegenüber aggressiv und gewalttätig sind. Gichin Funakoshi, der Begründer des modernen Karatedo, sah es als sehr wichtig an, traditionelle Werte, die eine Grundlage für das Zusammenleben in einer Gesellschaft darstellen, zu vermitteln. Darüber hinaus sollen durch Training, physisch und psychisch, Selbstkontrolle und Teamgeist entwickelt werden. Außerdem steigert das gemeinsame Training die kommunikativen Fertigkeiten.

All diese Aspekte machen Karatedo zu einer idealen Präventivmaßnahme, um Kindern und Jugendlichen eine bestimmte Gesellschaftsfähigkeit zu vermitteln, die bei vielen nur teilweise oder gar nicht vorhanden ist. Mit dem Slogan Gewaltprävention durch Karatedo möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Karatedo, auch entgegen einiger Meinungen, die Gewaltbereitschaft sehr stark mindert und ihr vorbeugt.

21 Studien zur Wirkung von Kampfkunst auf Aggression und Gewaltbereitschaft finden Sie im Internet unter: www.karate-stmk.at/aktuelles/pdf/artikel0701_artikel.pdf

1. Budopädagogik

2. Karate als Schulsport

  • Zusätzlicher Sportunterricht (3. bzw. 4. Sportstunde)
  • Projekttage als mehrtägiges "Kompaktangebot"
  • Kooperationsmodelle Schule - Verein

3. Förderung einer positiven Entwicklung

  • Karate als geistige Schule
  • Förderung der Gesundheit durch das körperliche Training
  • Positiver Einfluss auf die Persönlichkeit durch traditionelle Werte

4. Barriere gegen Gewaltbereitschaft

  • mit der Karateausbildung zur gewaltlosen Konfliktlösung
  • Fähigkeiten zur Kommunikation durch Förderung des Selbstbewusstseins
  • Unterrichtsinhalte: Rollenspiele; Vorgabe richtiger Verhaltensweisen
  • Förderung des Teamgeistes Teamfähigkeit
  • Fähigkeit zum Umgang mit Opfer/Täter

5. Kinder stark machen

  • Verhaltensschulungen für Kinder bei Übergriffen von Fremden
  • wenn sie ein Fremder anspricht (Mitschnacker)
  • mögliche Selbstverteidigung gegen gewaltsame Übergriffe
  • Sicherheit durch Verinnerlichung/Automatisierung der Karate-Techniken
  • Selbstbehauptung durch Bewusstsein/Erleben von Körper-Geist

Schlusssatz

Generell muss man sagen: ein Kind, das Karate trainiert, ist selbstbewusst, denkt über seine Handlungen nach und hilft seinen Mitmenschen/Mitschülern.